... BIOGRAPHIE
... and the beat goes on! - der Name des legendären Scooter-Debüt-Albums ist mittlerweile zum Gesetz für die Hamburger Gruppe geworden. Und nicht nur der Beat geht weiter, auch die Megaseller folgen weiterhin...
H.P. Baxxter,
Rick Jordan und Ferris Bueller landen Hit auf Hit, und wer im Herbst 1994 bei
"Hyper Hyper" noch etwas kritisch die Nase rümpfte, wurde kurz darauf eines
Besseren belehrt. Die Single verkaufte sich allein in Deutschland über
700.000 Mal, der Titel ging in den deutschen Sprachgebrauch ein und machte Scooter
über Nacht auch international zu Stars. Und ist "Hyper Hyper"
für die stetig wachsende Rave Generation der Inbegriff der Superlative,
so beweist die Karriere der drei Jungs aus dem hohen Norden inzwischen, daß
sie selbst dem Titel ihres ersten Tracks allemal gerecht werden.
Mittlerweile zählt die Gruppe zu den weltweit erfolgreichsten
Bands im Dance- und Technobereich. Die ersten fünf Chart-Singles "Hyper
Hyper", "Move Your Ass", "Friends", "Endless Summer"
und "Back In The U.K." wurden in Deutschland Top 5 - Hits und schafften
alle mindestens Gold - ein einmaliger Rekord ! "Our Happy Hardcore", das zweite
Album (allein in Deutschland über 120.000 verkaufte Einheiten), war die
erste CD-Extra eines deutschen Künstlers. Über den PC können
im umfangreichen CD-ROM-Part persönliche Fotos, Ausschnitte aus den Videos
oder Informationen zur Gruppe abgerufen werden.
Im Mai 96 wurde
nach "Back In The UK" und "Let Me Be Your Valentine" der dritte Hit aus dem
"Our Happy Hardcore"-Album ausgekoppelt: "Rebel Yell", eine Coverversion des
Billy Idol Klassikers mit dem Scooter den Beweis antreten, daß H.P. neben
dem Abfeuern von Schlachtrufen wirklich singen kann. Bereits drei Wochen nach
Veröffentlichung ging die Single in die Top Ten der Deutschen Charts.
Wie entstand eigentlich die Gruppe Scooter ?
Die meisten wissen, daß die Band aus H.P. Baxxter, Ferris
Bueller und Rick Jordan besteht, und auch Co-Produzent und Manager Jens Thele
ist bereits vielen Fans ein Begriff. Nur wenigen dürften allerdings bekannt
sein, daß Rick und H.P. bereits in den wavigen 80ern in Hannover gemeinsam
auf der Bühne standen, nachdem H.P. aus seiner Heimatstadt Leer in die
niedersächsische Hauptstadt gezogen war.
Die Musik ihrer damaligen Band "Celebrate The Nun" kann man
am ehesten mit dem Begriff Avantgarde-Future-Pop bezeichnen. Schon damals waren
die beiden sehr erfolgreich, veröffentlichten 2 Alben und schafften als
Höhepunkt immerhin den Sprung in die Top 5 der amerikanischen Billboard-Dance-Charts
!
Nach dem Ende von "Celebrate The Nun" trafen sich die beiden
immer häufiger mit H.P.s musikbegeistertem Cousin Ferris, der in Freiburg
geboren ist und ebenfalls über Leer nach Hannover kam. Außerdem hatte
H.P. in Hamburg den DJ Jens Thele kennengelernt, mit dem er inzwischen zusammen
bei der Hamburger Plattenfirma "edel" arbeitete. Schnell entdeckte man gemeinsame
musikalische Interessen und im Sommer 93 gründeten die Vier das Remix-Team
"The Loop". Innerhalb kürzester Zeit schafften sie es, sich einen Namen
als absolut angesagte Remixer zu machen. Sie arbeiteten u.a. mit Adeva, Holly
Johnson, RuPaul, Tony Di Bart, Tag Team, Prince Ital. Joe feat. Marky Mark und
avancierten so zu einem der heißesten Remix-Teams in der Szene.
Im Jahre 1993 kam der Auftrag, eine neue Version der holländischen House-Produktion "Vallee Des Larmes" zu produzieren. Gleichzeitig erwuchs die Idee, ein eigenes Projekt zu starten. Da "Vallée Des Larmes" atmosphärisch sehr stark an einen Jahrmarkt erinnerte, wurde man sich über den Namen schnell einig: Scooter!
Während Jens
Thele von Anfang an lieber im Hintergrund wirkte und bis heute nur bei den Produktionen
im Studio dabei ist, begeben sich H.P. Baxxter, Rick Jordan und früher
noch Ferris Bueller gern ins Rampenlicht und stehen gemeinsam auf der Bühne.
In Hamburg ist das Studio, das belagern sie, wenn sie nicht gerade auf Tour
sind, nächtelang, um neue Tracks zu entwickeln und nach wie vor für
andere Künstler Remixe zu produzieren. Bei der Technik setzen sie auf unterschiedlichstes
Equipment. Da darf es denn auch ruhig mal das 15 Jahre alte Mischpult sein,
weil das, so Rick, einfach begnadet klingt.
In besagtem Studio entstand nach dem Erfolg von "Rebel Yell"
auch die Single "I'm Raving". Mit ihrer Version des Marc Cohn Klassikers "Walking
In Memphis" setzte die Band im Herbst 96 ihren Erfolgsweg fort: Bereits nach
drei Wochen stand die Nummer auf Platz 4 der deutschen Single-Charts und schaffte
mühelos wieder Gold ! War diese Nummer mit 139 BPM für bisherige Verhältnisse
schon extrem langsam, setzten die Hamburger mit ihrem ersten Radiohit "Break
It Up", der zweiten Auskopplung aus ihrem Album "Wicked!" noch einen drauf:
In Zusammenarbeit mit Songwriter Noise Katzman (Culture Beat, DJ Bobo u.a.)
entstand die erste Technoballade der Welt: Ein wunderschöner Lovesong,
mit dem die Gruppe sich endgültig auch im Pop-Genre etablierte. Nachdem
H.P. bei "Break It Up" seine alte Liebe zur Gitarre wiederentdeckt hatte, haben
Scooter offensichtlich Gefallen an Sounds gefunden, die man bei einem in der
Rave- und Technoszene entstandenen Act kaum erwartet. So basierte die neue Single
"Fire" - ein explosiver Dance-Titel, der seinem Namen alle Ehre macht - auf
einem Metal-Gitarrenriff, mit dem das Hamburger Trio wieder einmal allen Erwartungen
entgegenläuft. Was sich allerdings, wie üblich, bewährt hat:
"Fire" war mit einem sensationellen Chart-Entry auf Platz 6 am 08.04.97 der
höchste Neueinsteiger der Single-Charts gewesen und hat bereits 4 Wochen
später Gold erreicht. Die Single "The Age Of Love", welche mit einem grandiosen
Videoclip á la Blade Runner/Terminator/Batman im August veröffentlicht
wurde, war die zweite Single-Auskopplung aus dem vierten Album "Age Of Love".
Nachdem die Jungs die Age Of Love-Deutschland-Tour im September/Oktober
´97 erfolgreich hinter sich hatten, erschien am 1. Dezember ´97
die Single "No Fate". Ein alter Trance-Klassiker von "Zyon-Eye Q" aus dem Jahre
92.
Kurz bevor Scooter im Sommer 98 den Song "How much is the fish" rausbrachten, kündigte Ferris Bueller seinen Ausstieg an. Er hatte keine Lust und Motivation mehr und wollte seine eigenen Soundideen verwirklichen. Doch ein Ersatz war schnell gefunden. Für ihn kam der langjährige Studioassistent und Hamburger DJ Axel Coon in die Scooter-Mannschaft, der H.P. und Rick seit Jahren kennt.
Doch nun ist es Zeit für den nächsten Scooter-Donnerschlag: "Back To The Heavyweigth Jam", das mittlerweile sechste Album. Eine energetische Mischung aus blubbernden Beats, wummernden Drums und dem von H.P. kreierten, schon legendären Shout-Stil. Ein Album also, wie man es von Scooter erwartet. Schon die erste Single "FasterHarderScooter" ist ein Kracher in typischer Scooter-Manier. "Unser Lieblingssound", wie H.P. es kurz beschreibt. Das erwarten die Leute auch. Und sie sollen es kriegen. Hammerhart.
Die aktuelle,
mittlerweile neunzehnte Single, "She´s the sun" ist ähnlich
wie auch schon "Break it up" vor vier Jahren eine ruhige Ballade.
Immer wieder fantastisch wie es Scooter schafft Ihren Sound so genial zu verändern.
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H.P.
Baxxter Die Geschichte des charismatischen Scooter-Frontmanns ist mittlerweile Legende. Vom Telefonverkäufer einer Plattenfirma zu deren platinveredelten Topact in eineinhalb Jahren - das ist wohl die Musikbusiness-Traumkarriere schlechthin. In der Band bestimmt er das Tempo - während Rick und Axel vor ihren Computer-Monitoren und Synthesizer-Displays kleben und beim Tüfteln und Tricksen kein Ende finden, ist es meist H.P., der bereits über kommende Konzepte und Visionen grübelt und seine Kollegen zur terminlichen Disziplin mahnt. Legendär ist mittlerweile auch sein Shout-Stil. Mich interessiert weniger die Bedeutung der Worte, sondern deren Wirkung, betont der Hüne, die Phonetik des Texts muß die Musik rhythmisch unterstützen. Eine Technik, die der 34jährige mittlerweile perfektioniert hat: Bei Live-Konzerten sind es nicht zuletzt H.P.s energiegeladenen Anfeuerungsrufe, die die Fans zur Raserei peitschen. |
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Rick
Jordan Die Biographie des heute 32jährigen ist seit den frühen Achtzigern auf das Engste mit H.P.s verknüpft. In ihren Hannoveraner Zeiten produzierten und spielten die beiden als "Celebrate The Nun" mit anerkanntem Erfolg 1A-Wave-Pop. Nach Auflösung der Band und einer ca. einhalbjährigen Funkstille zwischen den beiden traf man sich zu beider Überraschung unter völlig veränderten Vorzeichen wieder: H.P. hatte über seinen Job in der Plattenfirma gute Kontakte zu A&Rs geknüpft, Rick (der ja bereits über eine klassische Klavierausbildung verfügte) eine Ausbildung als Tontechniker absolviert und ein eigenes Studio in Hannover aufgebaut. Beste Voraussetzungen also für ein neues, gemeinsames Projekt: Scooter. Fünf Jahre und über acht Mio verkaufte Tonträger später ist Rick mit dem Geleisteten rundum zufrieden: Diese Band ist exakt die Verwirklichung meines Traums. |
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Axel Coon Als Rick Jordan zur vorgerückten Stunde im Hamburger Club "Kontor" seinem Studio-Assistenten Axel das Angebot machte, beim erfolgreichsten Dance-Techno-Act aller Zeiten einzusteigen, mußte der nicht allzu lange überlegen. Bereits in der Silvesternacht war der junge Hamburger bei einem Scooter-Auftritt in der Bremer Stadthalle für den erkrankten Rick eingesprungen und hatte durchaus Gefallen an der Sache gefunden. Neben den diversen repräsentativen Verpflichtungen, die in Zukunft anfallen, liegt Axels Aufgabe im wesentlichen im musikalisch-technischen Bereich. Als langjähriger Progressiv-House-DJ sorgt er für einen verstärkten Einfluß kontemporärer Clubsounds. Aufgefallen war der 24jährige Industrie-Elektroniker erstmals Scooter-Manager Jens Thele im Mai 97, als Axel in einem Hamburger Club ein selbstproduziertes Stück antestete. Er ist nun seit Silvester 1997 bei Scooter für Ferris Bueller mit dabei. |